DRINGEND, ÜBERFÄLLIG UND
SYSTEMRELEVANT.
Die Chronlogie eines anderen
‘Equal Pay Gaps’.


Die Forderung nach einer Ausstellungsvergütung ist nicht neu.

  • 1993 – 1995: Eine Arbeitsgruppe im Kulturforum der Sozialdemokratie erarbeitet ein Diskussionspapier zur Einführung einer Ausstellungsvergütung.
  • 1995 entwickeln die im Deutschen Kunstrat (Sektion des Deutschen Kulturrates für Bildende Kunst) vertretenen Künstler- und Vermittlerverbände auf Grundlage dieses Papiers in Zusammenarbeit mit der VG Bild-Kunst einen Vergütungstarifvorschlag. Danach sollte bei allen Ausstellungen – mit Ausnahme von Verkaufsausstellungen (Galerieausstellungen, Auktionen) – eine Vergütung gezahlt werden.
  • 11.11.2000: Die Bundesvorstände des BBK und der Fachgruppe Bildende Kunst der IG Medien treffen eine Übereinkunft, mit der eine urheberrechtliche Regelung einer Ausstellungsvergütung entsprechend des im Kunstrat entwickelten Vorschlags verabredet wird. Die Übereinkunft kann wurde in kultur politik 4/2000 veröffentlicht).
  • 30. März 2004: Das Bundesministerium der Justiz führt eine Anhörung zur Frage der Einführung eines Vergütungsanspruchs für die Ausstellung von Werken der bildenden Kunst durch.
  • 2005: In der SPD-Fraktion wird ein Gesetzentwurf zur urheberrechtlichen Regelung einer Ausstellungsvergütung erarbeitet. Aufgrund der vorgezogenen Neuwahlen kommt es nicht mehr zur Beratung im Deutschen Bundestag. (Gesetzentwurf als pdf einstellen)
  • 11.12.2007: Im Schlussbericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Kultur in Deutschland“ (BT-Drs. 16/7000) wird zwar festgestellt, dass bildende Künstler im Gegensatz zu Urhebern anderer Kunstsparten keinen umfassenden Schutz genießen, da sie für das Ausstellen ihrer Werke keine Vergütung erhalten. Die entsprechende Handlungsempfehlung lautet: „Die Enquete-Kommission empfiehlt dem Deutschen Bundestag, die Interessen der Rechteinhaber in den Mittelpunkt von Gesetzesänderungen im Urheberrecht zu stellen. Das Urheberrecht soll ihnen die verfassungsmäßig garantierte angemessene Vergütung ermöglichen. (…)“ Leider findet die konkrete Forderung nach einer urheberrechtlichen Verankerung der Ausstellungsvergütung jedoch nur in den Sondervoten von SPD, der Linken und dem Sachverständigen Olaf Zimmermann (Deutscher Kulturrat) einen Niederschlag. (Auszug Bericht Enquete als pdf einstellen)
  • 2008: Prof. Haimo Schack, Universität Kiel, entwickelt in der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (Zeitschrift für Urheber und Medienrecht, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 52. Jahrgang 2008, Seite 817) erneut einen Vorschlag zur Reform des Urheberrechts in puncto Ausstellungsvergütung.
  • 2009: Prof. Gerhard Pfennig bekräftigt auf dem Symposion des BBK “Mit den besten Empfehlungen“ zur Realisierung der Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission ‚Kultur in Deutschland’ die Notwendigkeit einer Verankerung der Ausstellungsvergütung unter Bezugnahme auf den Vorschlag von Prof. Schack.
  • 2010 wenden sich die Künstlerverbände BBK, Deutscher Künstlerbund, Internationale Gesellschaft der bildenden Künste (IGBK), GEDOK und Fachgruppe Bildende Kunst bei ver.di mit einem gemeinsamen Brief erneut an die im Bundestag vertretenen Parteien mit der Aufforderung, endlich die Lücke im Urheberrecht zu schließen und eine Ausstellungsvergütung festzulegen. Die Reaktionen der kulturpolitischen Sprecher(innen) der Fraktionen können Sie herunterladen. (Brief und Antworten der Parteien als 1 pdf einstellen)
  • 25. November 2010: in einem Fachgespräch der Friedrich-Ebert-Stiftung wird das schwedische Vergütungs-Modell für bildende Künstlerinnen und Künstler vorgestellt. Der BBK bekräftigt in dieser Veranstaltung seine Forderung nach einer urheberrechtlichen Verankerung des Anspruchs auf Ausstellungsvergütung. Als ersten Schritt in diese Richtung schlägt er vor, mit dem Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) Gespräche mit dem Ziel aufzunehmen, in Anlehnung an das schwedische Modell für von seinem Haus geförderte Ausstellungen die verpflichtende Berücksichtigung von Ausstellungsvergütungen in den Finanz- und Kostenplänen vorzusehen.
  • Zum Vorschlag des BBK für ein Voranschreiten des BKM fanden zwei Gespräche mit der vom BKM beauftragten Leiterin der Gruppe K2 (Kunst und Kulturförderung), Frau Dr. Bias-Engels, statt.
  • Juni 2012: Der Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. (damals Sächsischer Künstlerbund e.V.) veröffentlicht die „Richtlinie zur Ausstellungsvergütung für bildende Künstler in Sachsen“.
  • 12. Dezember 2012: Öffentliches Fachgespräch im Bundestags-Ausschuss für Kultur und Medien „zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der bildenden Künstlerinnen und Künstler unter Berücksichtigung der Diskussion um eine Ausstellungsvergütung“. Die Position des BBK vertritt Detlef Schweiger vom Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. Unterstützt wird er von Johan Wingestad vom schwedischen nationalen Künstlerverband. Heftige Gegner der Forderung sind der damalige Präsident des Deutschen Museumsbundes, Dr. Volker Rodekamp, die Geschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Kunsthändler, Birgit Maria Sturm, und das Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, Wolfgang Suttner. In der Fragestellung und im Nachgang wird deutlich, dass die Abgeordneten der Regierungskoalition CDU/CSU und FDP die Verankerung einer Ausstellungsvergütung ablehnen, insbesondere auch die damalige Vorsitzende des Ausschusses und heutige Kulturstaatsministerin, Prof. Monika Grütters. Aus der Opposition kommt eine eindeutige Unterstützung von Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion Die Linke, die SPD teilt das Anliegen, äußert sich aber skeptisch angesichts des politischen Kräfteverhältnisses.
  • Januar 2013: Kunstprojekt „Wert der Kreativität – Rechnungen für Künstlerische Leistungen“ des Verbands Bildender Künstler Thüringen e.V.
  • 26. Juli 2013: Erstes Treffen der BBK-Landesverbände zur Erarbeitung einer bundesweit vertriebenen Leitlinie zur Ausstellungvergütung. Es folgen weitere Treffen und die Beschlussfassung des Bundesausschusses im März 2014.
  • Juni 2014: Die „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ erscheint.
  • Januar 2016Das Berliner Modell” für Ausstellungshonorare startet. Kommunalen Galerien Berlins können Anträge stellen bei der Senatsverwaltung für Kultur und Europa über den Bedarf ihren Mittel. Im Doppelhaushalt 2018/19 wird die Summe von 300.000 auf 400.000 € erhöht. Von nun an können alle in Berlin ausstellenden Künstler*innen unabhängig vom Wohnsitz profitieren.
  • Sommer 2016. Die Initiative Ausstellungsvergütung wird gegründet, Mitglieder sind BBK, Deutscher Künstlerbund, GEDOK, ver.di-Fachgruppe Bildende Kunst und VG Bild-Kunst.
  • 7. März 2017: Veranstaltung der Initiative Ausstellungsvergütung unter dem Titel „Ausstellungsvergütung: Überfällig!“ im Haus des ver.di-Bundesvorstandes mit ca. 120 Teilnehmer*innen.
  • 2018 führt Hamburg eine Ausstellungsvergütung für Bildende Künstler und Künstlerinnen ein. Ab 2019 stehen dafür 100.000 Euro zur Verfügung, ab 2020 jährlich 200.000 Euro. Aus diesen zusätzlichen Mitteln können die durch die Behörde für Kultur und Medien geförderten unabhängigen Kunstorte in Hamburg den Künstlerinnen und Künstlern, deren Arbeiten sie ausstellen, eine Vergütung hierfür zahlen. 
  • 27.03.2020: Corona-Pandemie – Erklärung der Verbände Bildender Künstlerinnen und Künstler zu einem nachhaltigen Kultur-Konjunkturförderprogramms zur Sicherung des künstlerischen Einkommens, u. a. durch eine verbindliche Ausstellungsvergütungen.

Photo: Michael Kress, VG Bild-Kunst/ Quyang Chun, Installations-Ansicht, THE MORTALS, ShanghArt, 2019

Eine Leitlinie zur Vergütung vorgestellt vom BBK Bundesverband

Die „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ des BBK-Bundesverbands, erschienen 2014, bietet Künstler*innen und Aussteller*innen eine praxisnahe Orientierung für Vertragsverhandlungen

https://www.bbk-bundesverband.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Leitlinie/Leitlinie_20140610_print1_einzelseiten_-_neu_2.pdf

Symposium in Brussels

Europäisches Symposium zum Thema Ausstellungsvergütung

am 22. November 2018 in Brüssel

10-17.45h, in den Räumen der belgischen Verwertungsgesellschaft Sabam, Rue d’Arlon 75, 1040 Bruxelles, Belgien, www.sabam.be/en.

Eine Veranstaltung der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK), der IAA Europe, der VG Bild-Kunst un der Organisation European Visual Artists (EVA).

Unter der Schirmherrschaft von Sabine Verheyen, (MdEP), Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments.

Weitere Partner sind Culture Action Europe und die Initiative Ausstellungsvergütung.


Exhibition Remuneration in Europe

In vielen europäischen Ländern sind Ausstellungshonorare für die Künstlerverbände seit Jahren ein wichtiges Thema. Neben dem Austausch über bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzte nationale und regionale Modelle sowie zu aktuellen Empfehlungen und Kampagnen, ist es ein wichtiges Ziel der Veranstaltung, Politik und Verwaltung auf EU-Ebene für das Thema Ausstellungsvergütung zu sensibilisieren und auf die in der bildenden Kunst existierende „Gerechtigkeitslücke“ aufmerksam zu machen.

Zur Teilnahme eingeladen sind Vertreter*innen der IAA Europe Nationalkomitees und weiterer europäischer Künstlerverbände, von Verwertungsgesellschaften sowie des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 16. November 2018 unter: remuneration@igbk.de

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english

 

Organized by Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK), VG Bild-Kunst, International Association of Art (IAA) Europe and European Visual Artists (EVA)

Under the patronage of Sabine Verheyen, MEP, Member of the European Parliament’s Committee on Culture and Education

Brussels, 22 November 2018, 10.00-17.45h
in the building of the Belgian collecting society Sabam, Rue d’Arlon 75, 1040 Brussels, Belgium,

www.sabam.be/en

Please register at remuneration@igbk.de until 16 November 2018.

The issue of exhibition remuneration has been an important topic for artists’ associations throughout Europe for years. At the symposium, an exchange shall take place on national and regional remuneration models that have already been successfully put into practice. In addition, current guidelines and campaigns will be presented. It is also an important goal to make policy and administration aware of the subject of exhibition remuneration at EU level and to draw attention to the ‘equity gap’ that exists in the visual arts.

Please find updates on the program and documentation on www.igbk.de

On 23 November 2018 IAA Europe will hold its annual General Assembly in Brussels for about 40 delegates and representatives. The assembly will take place approx. 09.30-17h at Bozar Centre for Fine Arts in Brussels, Rue Ravenstein 23, 1000 Bruxelles, Belgium (www.bozar.be/en).

 

The Symposium' Exhibition Remuneration Right in Europe 2018' is co-funded by VG Bild-Kunst. The events will be photographed and pictures may be published in press, documentation, websites and social media. If you do not wish to be photographed, please contact the organizers at the beginning of the event.

 

Die Veranstaltung am 7. März 2017

Mehr als 120 Interessierte kamen zur Veranstaltung der INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG am 7. März 2017 ins Haus des ver.di-Bundesvorstands. Nach der Begrüßung von Frank Wernecke (ver.di) nahmen in Impulsbeiträgen Frank Michael Zeidler (Deutscher Künstlerbund), Susanne Weiß (Kuratorin und ehem. Direktorin des Heidelberger Kunstvereins), Dr. Ingrid Wagner (Senatsverwaltung für Kultur und Europa) und Dr. Urban Pappi (Geschäftsführender Vorstand VG Bild-Kunst) dazu Stellung.

In der lebhaften Diskussion mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Philipp Lengsfeld (CDU), Sigrid Hupach (Die Linke) und Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) – Siegmund Ehrmann (SPD) hatte am Morgen krankheitsbedingt absagen müssen -, den Vertreter*innen der Initiative, Werner Schaub (BBK), Prof. Ulrike Rosenbach (GEDOK) und Lorenz Müller-Morenius (ver.di-Fachgruppe Bildende Kunst) wurde deutlich, wie sehr es vom Ausgang der Bundestagswahl abhängen wird, ob die Gerechtigkeitslücke endlich geschlossen wird: durch eine gesetzliche Verankerung eines Anspruchs auf Ausstellungsvergütung im Urhebergesetz.

Die Veranstaltung kann hier in vier Teilen nachgehört werden:

Zwei Radio-Interviews mit dem Sprecher der INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG Frank Michael Zeidler:

Und was kriegen die Künstlerinnen und Künstler?
Di 07.03.17 16:45 | 05:46 min | Verfügbar bis 15.03.17 | kulturradio

Viele Künstler können nicht von ihren Werken leben
Di 07.03.17 17:08 | 04:59 min | Verfügbar bis 14.03.17 | radio eins

Referat von Frank Michael Zeidler zum Ziel der INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG

Fotos: Christian von Polentz/transitfoto.de

Gerechtigkeitslücke schließen:
Ausstellungsvergütung!

Die Präsentation von bildender Kunst hat einen nicht unwesentlichen Anteil am Wesen einer Kulturnation. Und niemand stellt infrage, dass solcherart kulturelle Leistung Kosten verursacht.

Während aber alle, die beruflich damit befasst sind, bildende Kunst der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen – von Direktoren, Kuratoren und Kunsthistorikern bis zu Kassierern und Reinigungskräften, ganz selbstverständlich für ihre Leistungen bezahlt werden, gehen ausgerechnet diejenigen leer aus, die dafür sorgen, dass die Ausstellungshäuser mit Kunst gefüllt sind: die Künstlerinnen und Künstler.

Bereits beim legendären Künstlerkongress im Juni 1971 in der geschichtsträchtigen Frankfurter Paulskirche wurde neben vielen anderen Vorschlägen – z. B. der Einführung einer Künstlersozialkasse – auch gefordert, Ausstellungsvergütungen einzuführen, als pauschale Zahlungen im Sinne einer Anerkennung des „Zurschaustellens künstlerischer Leistungen“. Schließlich ist es in allen übrigen Kultursparten ganz selbstverständlich, dass für die Nutzung künstlerischer Werke angemessene Vergütungen entrichtet werden. Es ist an der Zeit, diese Gerechtigkeitslücke endlich zu schließen.

Um die Jahrtausendwende hatten sich der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), der Deutsche Künstlerbund, ver.di und die GEDOK auf eine Formulierung verständigt, mit dem Ziel, Ausstellungsvergütungen für urheberische Leistungen im Urhebergesetz zu verankern. Die entsprechende Gesetzesvorlage war in der
15. Legislaturperiode im Jahr 2005 bereits im Gesetzgebungsverfahren gelandet, stand also kurz vor der Verabschiedung
. Hätte die damalige Regierung keine Neuwahlen durchgesetzt, nach denen dann eine andere Parteienkonstellation die Regierung bildete, wäre die Ausstellungsvergütung längst Wirklichkeit.

Die Künstlerorganisationen, die sich damals für die gesetzliche Verankerung der Ausstellungsvergütung vehement eingesetzt hatten, haben im März 2016 die INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG aus der Taufe gehoben, ein Neustart mit dem Ziel, im Vorfeld der Wahl zum Bundestag im September 2017 den politischen Parteien die Forderung einer gesetzlich geregelten Ausstellungsvergütung erneut und mit Argumenten für eine Befürwortung zu untermauern, auf dass in der nächsten Legislaturperiode des Deutschen Bundestages diese Regelung endlich umgesetzt wird.

Denn: Sie ist tatsächlich längst überfällig!

AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG:
ÜBERFÄLLIG!

Veranstaltung der INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG
mit Vertreter*innen von Kunst, Kultur und Politik

Dienstag, den 7. März 2017, 19.30 Uhr

Im Gebäude des
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

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PROGRAMM


19:30 Uhr

Begrüßung
Frank Werneke
stellvertretender Vorsitzender von ver.di

19:35 Uhr
Impulsreferat zu den Zielen der Initiative Ausstellungsvergütung
Frank Michael Zeidler

Ehrenvorsitzender des Deutschen Künstlerbunds

19:50 Uhr
Aus der Praxis der Kunstvereine
Susanne Weiß
ehem. Direktorin des Heidelberger Kunstvereins

20:00 Uhr
Ausstellungshonorare in Berlin
Dr. Ingrid Wagner
stellv . Referatsleiterin in der Berliner Senatsverwaltung
für Kultur und Europa

20:15 Uhr
Die Rolle der VG Bild-Kunst bei der Ausstellungsvergütung
Dr. Urban Pappi
Geschäftsführender Vorstand VG Bild-Kunst

20:25 Uhr Pause

20:35 Uhr
Diskussionsrunde mit
den Kulturpolitiker*innen des Deutschen Bundestags
Siegmund Ehrmann
, SPD
Sigrid Hupach, Die Linke
Dr. Philipp Lengsfeld, CDU
Tabea Rößner, Bündnis90/Die Grünen

und den Vertreter*innen der INITIATIVE AUSSTELLUNGSVERGÜTUNG
Werner Schaub, BBK-Bundesverband
Prof. Ulrike Rosenbach, GEDOK
Lorenz Müller-Morenius, ver.di-Fachgruppe Bildende Kunst

abschließend mit offener Fragerunde für das Publikum

Moderation: Birgit Kolkmann, freie Journalistin u. a. für Deutschlandradio